Emils Finger können fliegen. Und das so schnell, dass sie mit bloßem Auge kaum mehr zu erkennen sind. Dabei schafft er es, gleichzeitig mit der linken Hand die Bass- und mit der rechten die Pianostimme zu spielen. Verschiedene Behauptungen, Emil sei irgendwie übermenschlich, wurden mittlerweile aber zweifelsfrei widerlegt. Wir haben es gleich gewusst. Schließlich braucht es für derart gefühlvolles Klavierspiel eine gehörige Portion Menschlichkeit. Emil ist also einfach ein überaus begnadeter Pianist und das kommt nicht von ungefähr. Aufgewachsenen in Serbien entdeckte er schon früh seine Leidenschaft für die Musik und verfolgte diesen Weg inklusive Musikstudium konsequent weiter. Emil komponierte die Musik für mehr als 30 serbische Theaterstücke, veröffentlichte eigene Songs auf erfolgreichen Alben und spielte in verschiedenen Bands Livekonzerte rund um die gesamte Balkan-Halbinsel. Zwei Jahre lang ging er mit Aleksandar „Aki“ Rahimovski auf Tour, einem der prominentesten Vertreter der früheren Jugoslawischen Rockmusik-Szene, bevor er für einige Zeit als Bandleader auf Kreuzfahrtschiffen seine musikalische Bestimmung fand. Mittlerweile ist er in der Bodensee-Region zuhause. Glück für uns.
Timo ist unser Mann fürs Grobe. Aber das hört er nicht so gerne. Deshalb mussten wir ihm versprechen, auf seinen stets sensiblen und über jeden Zweifel erhabenen Umgang mit seinem Instrument hinzuweisen. Ernsthaft: Timo schafft an seinen Drums tatsächlich den seltenen Spagat zwischen Power-Rock und gefühlvollen Soul-Balladen, zwischen Pop und Latin, zwischen Party und Untermalung. Dafür hat er sich übrigens extra ein großes Schlagzeug für große Bühnen, ein kleines für kleine Bühnen und eine Art Spezial-Mini-Schlagzeug zugelegt, auf das er besonders stolz ist. Timo ist eindeutig mit allen Wassern gewaschen. Kein Wunder, schließlich hat er in seiner über 20-jährigen Laufbahn die Bühne bereits mit etlichen internationalen Größen geteilt und fühlt sich in kleinen Bars genauso wohl wie vor 2000 Festival-Besuchern. Während seiner Zeit in Köln hat sich Timo sogar an die Karnevalsmusik herangewagt. Wer das schafft, kann alles schaffen.